Inhalt
Unsere besonderen Betreuungsformen fördern Konzentration, emotionale Stärke und soziales Lernen. Mit unseren Angeboten wie dem Z.IN, Lernen mit Hund und therapeutischem Boxen bieten wir gezielte Unterstützung für Kinder und Jugendliche.
UNSERE BESONDEREN BETREUUNGSFORMEN
So können wir Sie unterstützen
Bedarfsgerechte Projekte und Gruppenangebote schaffen Raum für individuelle Förderung und ganzheitliche Entwicklung. Unter dem Titel Z.IN – Zukunft und Integrität begleiten wir Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenslagen.
In Sozialpädagogisches Gruppentrainings zur Gewaltprävention werden soziale Kompetenzen systematisch aufbaut. Beim Lernen mit Hund oder Therapieren mit Tieren entsteht durch die tiergestützte Begleitung ein vertrauensvoller Rahmen, der Motivation, Ruhe und soziale Kompetenzen fördert.
Das therapeutische Boxen vermittelt Selbstwirksamkeit, hilft bei der emotionalen Regulation und unterstützt die persönliche Entwicklung durch Bewegung und klare Regeln.
Alle Angebote werden fachlich fundiert begleitet und individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt.

Z.IN – Zukunft und Integrität
Z.IN ist ein aufsuchendes stadtweites Interventionsangebot für delinquente oder gefährdete Jugendliche. Es setzt dort an, wo Risiko und Entscheidungssituationen entstehen, also im Sozialraum, in der Schule, in der Peergroup und an relevanten Treffpunkten. Kern ist eine tragfähige Arbeitsbeziehung, die klare Grenzsetzung mit Perspektivenarbeit verbindet. Die Arbeit kombiniert Einzelkontakte mit Jugendlichen und Gruppen, Familienarbeit und Netzwerkarbeit sowie bedarfsorientierten Gruppenformaten wie Sportangebote.
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re.ACT 2.0 – Sozialpädagogisches Gruppentraining zur Gewaltprävention
re.ACT 2.0 ist ein bewegungs- und reflexionsbasiertes Gruppentraining, das soziale Kompetenzen systematisch aufbaut. In einem verbindlichen Rahmen werden Respekt, Selbstkontrolle und gewaltfreie Konfliktlösung geübt. Körperliche Aktivität (Judo, therapeutisches Boxen, …) dient als Medium für Selbstwahrnehmung, Teamarbeit und Regelakzeptanz, die Reflexionssequenzen verankern Gelerntes im Alltag.
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Marburger Konzentrationstraining
Bezeichnend für das Marburger Konzentrationstraining ist die Dynamik von Konzentrationssequenzen, Spiel- und Lernphasen und Entspannungsübungen.
Das Training selbst wird von erfahrenen und speziell für diese Unterstützungsform zertifizierte Trainer und Trainerinnen durchgeführt.
Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren, denen es schwerfällt, sich im Besonderen in Lernsituationen zu konzentrieren und/oder manchmal einen verträumten Eindruck erwecken
Ziele:
- Erhöhung der Selbststeuerung und Selbstständigkeit bei der Aufgabenbearbeitung
- Größere Motivation durch erfolgreicheres Bearbeiten von Aufgaben
- Angemessener Umgang mit Fehlern
- Erhöhung von Selbstakzeptanz
- Positive Veränderung der Eltern-Kind-Interaktion
Methoden und Wege:
- Lautes Instruieren mit Hilfestellung des Trainers, der Trainerin
- Vom Lauten Denken zum inneren Sprechen
- Um die Ecke Denken
- Mehrere Dimensionen erfassen lernen
- Abwechslungsreiche Übungen
- Übungen sind akzeptiert und nicht peinlich
Lernen mit Hund
Speziell Ausgebildete Hunde werden von Fachkräften zur Unterstützung bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Anwesenheit eines Hundes im Betreuungskontakt positiv auf die Situation auswirkt. Das Tier kann Sicherheit vermitteln, ebenso ist es hilfreich, um Ruhe zu erlangen oder Ängste zu nehmen.
Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter mit folgenden Herausforderungen:
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten
- Lernschwierigkeiten
- Lese- und Rechtschreibschwächen
- Fehlende Lernmotivation
- Überaktive Kinder und Jugendliche
Angebot:
spezielle Kursangebote während der Schulzeit, sowie Kompaktkurse in den Ferien (Lesetraining, Motivation etc. )
Einzeltraining als intensives und individuelles Training
Kleingruppentraining mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten
THEBO – Therapeutisches Boxen
Das therapeutische Boxen ® versteht sich als unterstützende Methode bei psychosozialen Prozessen und befasst sich mit der Körper- und Gefühlswahrnehmung und den inneren Spannungen. Die sportliche Herausforderung ist unabhängig von dem individuellen Fitnessgrad zu bewältigen. Zudem sind auch keine besonderen sportiven Kenntnisse Voraussetzung für die Teilnahme am Box Angebot.
Unter Anleitung wird mit einer zertifizierten Boxtrainerin, mit einem zertifizierten Boxtrainer im Einzelsetting oder in der Kleingruppe an Schlagkissen oder Boxsäcken gemeinsam geübt. Während der Übungen wird im Gespräch, in der Beratungssequenz an den individuellen Bedürfnissen gearbeitet.
Der körperliche Einsatz und das „Box Setting“ ermöglichen den Zugang zu unbewussten Gefühlen und Befindlichkeiten. In weiterer Folge kommt es zur Reduktion innerer Anspannungen, zu Abbau von Stress und Aggression und zu einer bewussteren und qualitativeren Affekt- und Gefühlswahrnehmung. Das therapeutische Boxen wird in 6 Einheiten (= 1 Block) im Einzel- oder Kleingruppensetting angeboten. Die Teilnahme ist unabhängig von den sportlichen Fähigkeiten und Ressourcen möglich.
Die Fort- und Weiterbildung unserer Box Coaches ® ist durch die DGTB – Deutsche Gesellschaft Trauma und Bewegungstherapie zertifiziert
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Ein großes Spektrum an Handlungsmöglichkeiten wird durch multiprofessionelle Teamzusammensetzungen gewährleistet. In den Teams wird Wert auf einen kollegialen Umgang miteinander und auf partnerschaftliche Zusammenarbeit gelegt.







