Teich in einem Park

theBASE – Ein innovatives Intensiv-Setting für junge Burschen in Oberösterreich

The Base ist ein von der @mopaed_gmbh entwickeltes, stationäres Intensiv-Setting für Burschen zwischen 10 und 14 Jahren, die nach traumatischen Erfahrungen und Auffälligkeiten im Verhalten eine dichte, strukturierte und zugleich beziehungsorientierte Begleitung benötigen.

In einer Kleingruppe von vier Jugendlichen leben diese in Tiny Houses auf einem naturnahen Campus. Überschaubare Räume, feste Rituale und eine klare Tagesstruktur verbinden Schutz mit Selbstwirksamkeit und bilden den Rahmen für soziale Kompetenzentwicklung und emotionale Stabilisierung.

Überschaubare Räume, feste Rituale und eine klare Tagesstruktur verbinden Schutz mit Selbstwirksamkeit und bilden den Rahmen für soziale Kompetenzentwicklung und emotionale Stabilisierung.

  • Bindungstörungen
  • Delinquenz- und Gewalterfahrung
  • Schulabbrüchen
  • ausgeschöpftem Regelangebot

Die Aufnahme erfolgt nach fachlichem Clearing und in Abstimmung mit der zuständigen fallführenden Kinder- und Jugendhilfe.

ImpulskontrolleGewaltregulation und Selbststeuerung
PerspektivenkompetenzZukunftsvisionen und Lebensplanung
BeziehungserfahrungenGelingende soziale Bindungen aufbauen
AnschlusslösungenStabile Übergänge in weniger intensive Hilfsangebote
Bildung & ArbeitAnbindung und Integration in Schule oder Ausbildung
Soziale NetzwerkeTragfähige Beziehungen im Sozialraum installieren

Die Wirklogik verknüpft Bindung und Struktur unter gleichzeitiger Präsenz der Sozialpädagog:innen. Dabei entsteht Sicherheit im Rahmen von transparenten und nachvollziehbaren Regeln.

Wie funktioniert The Base?

  1. Aufnahme:
    Nach der Hilfeplanung und einem ausführlichen Aufnahmegespräch starten strukturierte Wochen.
  2. Strukturierte Betreuung:
    Angeboten werden unter anderem:
    • Trainings lebenspraktischer Kompetenzen (Kochen, Haushalt, Zeitmanagement)
    • Erlebnispädagogik mit Fokus auf Emotions- und Impulsregulation
    • Alltagsbezogene Verantwortungsübernahme und Arbeiten in der Gemeinschaft
    • Arbeiten am Campus (naturnahe Tätigkeiten)
    • Laufende Arbeit an Gewaltprävention, Deeskalation und Krisenmanagement
  3. Familiäre Einbindung:
    Im Idealfall werden bereits ab Beginn familiäre Systeme über Gespräche, Besuchssettings und Elterncoaching konsequent einbezogen.
  4. Übergangsvorbereitung:
    Ist ein Ende der Betreuung absehbar, werden Übergangs- und Nachbetreuung frühzeitig vorbereitet, damit erworbene Kompetenzen in den Sozialraum transferiert werden können und ein eigenverantwortliches Leben möglich ist.

Eine zentrale Säule der Arbeit bildet der „Circle of Courage“ mit vier Grundbedürfnissen:

  1. Zugehörigkeit – Das Gefühl, dazuzugehören
  2. Meisterschaft – Kompetenzerleben und Selbstwirksamkeit
  3. Unabhängigkeit – Selbstbestimmung und Verantwortung
  4. Großzügigkeit – Geben und Nehmen in der Gemeinschaft

Strukturierte Lernfelder und klare Schutzkonzepte sichern Halt. Ein multiprofessionelles Team gewährleistet 24/7-Präsenz.

The Base ist ein innovatives Mopäd-Format, das räumliche Überschaubarkeit, Alltagslernen und intensive Beziehungsarbeit wirksam verzahnt. Der Erfolg wird über folgende Indikatoren gemessen:

  1. Rückgang von Gewalt- und Regelverstößen
  2. Lernpräsenz und Bildungserfolg
  3. Stabilität der Tagesstruktur
  4. Qualität der Peerkontakte
  5. Gelingende Elternarbeit
  6. Übergänge in Anschlussangebote

Die naturnahe Lage schafft Distanz zu belastenden Szenen, ohne soziale Teilhabe zu verhindern. Durch konsequentes Case-Management, enges Schnittstellenmonitoring, klare Sicherheitsplanung und Partizipationwerden Risiken steuerbar – und Entwicklung wieder planbar.

Die Motivation und Verantwortung wachsen durch Mitbestimmung. Logische Konsequenzen folgen dem individuellen Handeln der Jugendlichen, die soweit möglich in der entstandenen Situation reflektiert werden.

Unsere Ansprechpartner für diese Projekt finden Sie auf der folgenden Seite:

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